Eine Verehrung war in den ersten Jahrhunderten wegen der allgemein verbreiteten Verachtung des Kreuzestodes unüblich. Nur in Syrien wurden schon früh Räume mit Holzkreuzen geschmückt. Vermutlich von dort verstärkte sich seit dem fünften Jahrhundert der Brauch der Kreuzesdarstellungen und der Altarkreuze.
Aus der Volksfrömmigkeit entstanden in der Folgezeit Haus-, Grab-, Wege- oder Schmuckkreuze. In der Liturgie des Karfreitags wird das Kreuz von den Katholiken besonders verehrt. (Bilder: KNA)