Wenn alles blüht und die ersten sommerlichen Tage ins Freie locken, gedenken Katholiken der Mutter Gottes - in Andachten, Prozessionen und Wallfahrten. Diese Art der Verehrung stammt bereits aus dem 18. Jahrhundert. Im italienischen Ferrara fand 1784 die erste Marienandacht statt. Von dort aus verbreitete sich der Brauch bald über Europa und die ganze Welt.
Noch lange Zeit stellten Gläubige im Mai Marienaltare in ihren Häusern auf: Eine Marienfigur wurde dazu mit Blumen und Blüten geschmückt. Sie standen für Fruchtbarkeit und symbolisierten die Verbindung zwischen Pflanzen und der Gottesmutter, der "Rose ohne Dornen". Festliche Maialtare finden Besucher heute noch vielen Kirchen.
Mehr zum Marienmonat Mai