Pastorensohn und Verleger Gerhard Lang hatte die Idee eigentlich von seiner Mutter. Denn die hatte ihm als Kind 24 Kekse in kleine Stoffsäckchen eingenäht – um dem quengelnden Sohn das Warten aufs Weihnachtsfest zu verkürzen.
Diesem Zweck dienten zuvor auch schon andere Bräuche: etwa jeden Tag einen Kreidestrich auf die Tür malen oder einen Strohhalm in die Krippe legen, damit das Jesuskind an Heiligabend weich liegt.
Und heute? Da gibt es alle möglichen Adventskalender mit 24 Türchen, die aber immer seltener etwas wirklich Weihnachtliches verbergen. Stattdessen: Hundekuchen, Nackedeis, Schokolade, Parfümproben, Schnapsfläschchen…
Vieles davon findet Fernseh-Pater Paulus Terwitte ziemlich daneben und "sinn-los". Dabei gibt es so viele gute Alternativen, um den Countdown vor dem Fest besinnlich zu gestalten.