"Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft" - so heißt die neue Jahreskampagne der Caritas. Ganz besonders nimmt sie die Menschen am Rande in den Blick: Wohnungslose, Drogenabhängige, Verschuldete... Auch sie haben ein Recht auf Würde, Respekt, Kommunikation.
Was das eher abstrakt klingende Thema der Kampagne im konkreten Alltag bedeutet, hat die 18-jährige Laura im Selbstversuch getestet: Die Schülerin hat sich einen Tag lang als Verkäuferin einer Obdachlosenzeitung ausgegeben - und musste dabei so Manches einstecken: Von verachtenden Blicken bis zu unverschämten Kommentaren von Passanten.
Ein freundliches Lächeln oder ein kurzer Gruß? Fehlanzeige! Laura macht Vorschläge, wie soziale Manieren aussehen können.