Die Gesellschaft ist in einer tiefen Krise, sucht nach Orientierung, doch die Kirchen sind zu sehr mit ihren eigenen Krisen beschäftigt. Das muss sich schleunigst ändern, fordert der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück.
Der Chef des obersten katholischen Laiengremiums setzt dabei auch auf eine neue Arbeitsgruppe von Bischofskonferenz und ZdK, die mit dafür sorgen soll, dass die Kirche nicht länger nur um sich selbst kreist, sondern sich bald iweder in die gesellschaftlichen Debatten einmischt.
Denn ob Sterbehilfe, Arm und Reich, Präimplantationsdiagnostik oder anderes mehr - Themen, zu denen die Kirchen was zu sagen hätten, gibt es mehr als genug, glaubt Glück.