Er ist eine lebende Legende: Alfred Biolek. Bambi, goldene Kamera, Deutscher Fernsehpreis. Er hat alle Preise gewonnen, die man nur gewinnen kann. Ein Millionenpublikum liebte und liebt den kleinen Mann mit der runden Brille und dem markant-rollenden "r". Ende Januar beginnt er in Bonn mit einer neuen kleinen Promi-Talkrunde, aber nicht mehr im Fernsehen. Damit will der 77-Jährige nicht mehr viel zu tun haben. Ihm fehlen dort die christlichen Werte.
Vor allem kritisiert er den unchristlichen und oft unmenschlichen Umgang – insbesondere in Castingshows wie DSDS oder "Germany's next topmodel". Biolek selbst, der lange Messdiener und Lektor in seiner Pfarrgemeinde war, empfindet seine strenge katholische Erziehung bis heute als wertvoll. Und trotz mancher Kritik – etwa am Umgang mit Aids und Homosexualität – steht er bis heute treu zur katholischen Kirche und schätzt ihre Grundsätze, Gedanken und vor allem die Botschaft der Nächstenliebe.
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