Seit 2002 ist die Bundeswehr in Afghanistan und noch immer ist kein Ende des am Hindukusch absehbar. Mehr als 4.000 deutsche Soldaten sind derzeit im Rahmen des Isaf-Einsatz am Hindukusch aktiv. Begleitet werden sie auch von drei katholischen Militärpfarrern. Die feiern dort nicht nur Gottesdienste, sondern sind vor Ort Ansprechpartner in allen Lebenslagen, verschwiegene Zuhörer und auch sonst echte "Seelsorger" - und das längst nicht nur für wirklich fromme Soldaten.
Auch für die Geistlichen keine Routine, sondern ein Knochenjob, bei dem sie oft körperlich und seelisch an ihre Grenzen gehen müssen. Und dafür brauchen sie auch eine besondere Vorbereitung - die so genannte "Einsatzbezogene Basisausbildung": Dabei sollen die Pfarrer und Pastoralreferenten zum einen Einblicke in die Strapazen des Soldatenalltags bekommen, zum anderen aber auch selbst lernen, wie sie sich in bestimmten brenzligen Situationen verhalten müssen.
Das Video zeigt 20 neue Militärseelsorger bei ihrem "Trainingslager": bei der Erste-Hilfe-Ausbildung, beim Umgang mit Kompass und Karte oder bei der Übung "Hören und Sehen bei Nacht". Und auch beim "Highlight" der Ausbildung - dem zweitägigen Gepäck-Marsch in den Alpen.